04.11.12

Cape Tribulation 2

Wenn so eine träge dicke Echse den Weg kreuzt, kann man gar nicht glauben, wie schnell die senkrecht einen Baum hochklettern kann.

Diese dunklen, dichten Mangrovenwälder im schwarzen Wasser mit ihren vielen Wurzeln haben etwas gespenstisches, wenn man durchgeht.


Seltsame Wachstumsstrategie.

Noch eine Golden Orb Spinne, leider wieder unscharf. Das "Gesicht" ist trotzdem zu erkennen.

Damit war unser nördlichster Punkt erreicht - ab dort kommt man nur mit einem ernsthaften 4WD weiter.

Aber auch hier war die Brückenqualität nicht immer sehr berauschend.

Das untere Zeichen war mal eine "Speed Bump" Warnung - das obere Schild warnt vor Cassowaries, das sind Strauß-große Vögel, die für der Regenwald sehr bedeutend sind, da nur sie in der Lage sind, bestimmte große (tw. auch giftige) Früchte komplett (also mit Samen) zu fressen und damit für die "Aussaat" neuer Bäume dieser Art zu sorgen.

Dieser Baum muss sehr viele Epiphyten (er)tragen.

Nach den vielen Wanderungen durch den Regenwald hatten wir uns ein kühles Bier am Strand verdient.

Daintree ist der letzte tropische Regenwald Australiens, der bis ans Meer reicht.




03.11.12

Daintree NP

Nach einer kurzen Fahrt mit der Seilfähre über den Daintree River ...

... und einigen Kilometern durch den Regenwald ...


... erreichten wir das Daintree Rainforest Retreat, umgeben von üppiger Vegetation.




Yungaburra

Nach einer Nacht in Yungaburra fuhren wir weiter Richtung Cape Tribulation, unserem nördlichsten Punkt der Reise. Yungaburra ist ein alter (für australische Maßstäbe) Holzfäller-Ort in den Atherton Tablelands und erinnert mich etwas an Wild West Orte.

Am Morgen war der Dorfplatz von ohrenbetäubenden Gezwitscher erfüllt.


Auf Wiener Küche muss man fast am Ende der Welt nicht verzichten (geführt von Ungar. Einwanderern): Vienna Inn

Erinnert an Western:

In der Nähe liegt der kristallklare Kratersee Echam mitten im Regenwald. Diese unbestimmte Schlange kreuzte unseren Weg, nahm aber schnell Reißaus.

Würgefeige XXL - etwa 9 Meter vom linken zum rechten Bildrand.

Lake Eacham


Ca. 750 Meter tiefer als die Tablelands: Ausblick auf Daintree und Cape Tribulation

Position:Esplanade,Cairns,Australien

02.11.12

Wooroonooran NP

Von Townsville aus führen wir zunächst zu den Josephine Falls, langsam weichen die Zuckerrohrfelder Bananenhainen.

Der Wooroonooran NP ist Weltkulturerbe und zählt zu den ältesten Regenwäldern der Erde.

Josephine Falls


Im untersten Rockpool kann man sich prima erfrischen ...

... und den Wasserfall als Rutsche nutzen.

Weiter ging's mit dem Mamu Rainforest Canopy Walkway.

Regenwald soweit das Auge reicht.

Richtung Atherton Tablelands gibt's rund um Millaa Millaa unzählige Wasserfälle im Regenwald, die aber derzeit nicht viel Wasser führen. Obwohl die Regenzeit mit November beginnt, gab's noch keinen großen Regen.





"Curtain Fig" - entstanden durch eine Würgefeige, deren Wirtsbaum umgefallen ist.

01.11.12

Reef HQ

Vor der Fahrt Richtung Atherton Tablelands schauten wir noch im Reef HQ, dem größten lebenden Korallenriff in einem Aquarium, vorbei.









Das Reef HQ pflegt im angeschlossenen Turtle Hospital auch verwundete und kranke Meeresschildkröten.